|
|
 |
Am 13. März 2010
Tag der öffenen Tür | Finissagen | Tal tönen 02
(weitere Bilder siehe unten)
Tag der offenen Tür
14.00 Uhr: Finissage I. | ›hier und dort. Arbeiten von Erwin Wortelkamp‹
›Depositum‹, Weyerbusch
Begrüßung. Heijo Höfer (Verbandsbürgermeister Altenkirchen, Vorsitzender Förderverein im Tal e.V.) Das ›Depositum‹ als Haus für das Stiftungsgut der ›im Tal – Stiftung Wortelkamp‹
im Anschluss
Finissage II. | ›hier und dort. Arbeiten von Erwin Wortelkamp‹
›Haus für die Kunst‹, Hasselbach
Mit den an diesem Wochenende gleichzeitigen Finissagen der gemeinsamen Ausstellungen ›hier und dort‹ im Arp Museum, Bahnhof Rolandseck (Sonntag 14. März, 14 Uhr in Anwesenheit des Künstlers) sowie im ›Haus für die Kunst‹, Hasselbach und im ›Depositum‹, Weyerbusch, (Samstag den 13. März) endet der erste große Versuch, "die drei einzigartigen Kunstorte" in Verbindung zu bringen.
›Tal tönen 02‹
17.00 Uhr: Konzert | Hye-Jin Kang (Harfe) und Kurt Förster (Posaune)
›Depositum‹, Weyerbusch
Begrüßung. Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (Staatssekretär im Ministerium Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz)
Martin Schmalz (*1975). "Erde und Himmel" für Posaune und Harfe
Girolamo Frescobaldi (1583-1643). Canzoni für Posaune und Harfe
Sergiu Natra (*1924). "Ancient Walls" für Posaune und Harfe
Folke Rabe (*1935). "Basta", Posaune Solo
Luciano Berio (1925?2003). "Sequenza V" für Posaune (1965)
Heinz Holliger (*1939). Harfe Solo
Bilder des Tages:
|




 |
|
›Tal tönen 02‹
konzipiert von Prof. Michael Luig (Hochschule für Musik, Köln)
Himmlische Zweisamkeit. "Die zarte Harfe und die dramatisch-dominante Posaune: wie soll das zusammenklingen?" Diese Frage stellte ein Rezensent zu Recht, als Kurt Förster und die Frankfurter Harfenistin Hye-Jin Kang im März 2005 erstmals ein Kammerkonzert mit ausgewählten Duetten spielten. Doch eine Antwort auf die Frage gab sich der Rezensent selbst, als er betonte, dass gerade diese instrumentale Zusammensetzung "besonders reizvolle Klangkombinationen" hervorzaubern könne. Die Attribute "himmlisch" und "engelsgleich" lassen sich bei dieser Konstellation tatsächlich nicht von der Hand weisen, denn biblisch alt sind beide Instrumente und bei den Himmelsscharen der Engel äußerst beliebt.
"Musik gestaltet sich in der Zeit, Bildende Kunst im Raum, und doch: der Prozess des Hörens ist ein Erwarten und Erinnern, der das Musikwerk nach einiger Zeit als Ganzes und Gleichzeitiges in einem imaginären Raum – dem der inneren Vorstellung – Gestalt werden lässt. In diesem Moment ist diese Gestalt als Ganzes präsent und dennoch nicht fassbar. Umgekehrt: die Aufgabe des Sehens bei einer Skulptur ist ein Verfolgen einzelner Strukturen und Merkmale in der Zeit, bei der der Ausgangspunkt der Skulptur zwar ständig präsent ist, aber auch hier trotz seiner Präsenten Ganzheit nicht fassbar wird."
Prof. Michael Luig
Hye-Jin Kang wurde in Seoul/Korea geboren. Zunächst studierte sie an der Seoul National University, dann setzte sie ihr Studium an der Musikhochschule Stuttgart fort, um anschließend in die Solistenklasse von Francoise Friedrich (Musikhochschule Frankfurt am Main) zu wechseln, wo sie ihr Konzertexamen ablegte. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Harfenwettbewerbs Wien (Franz-Josef-Reinl-Preis) und wurde in die Yehudi-Menuhin-Stiftung sowie in die Stiftung Podium Junger Musiker aufgenommen. Hye-Jin Kang war Soloharfenistin beim Orquestra Nacional do Porto/Portugal. Als Gast spielt sie bei verschiedenen Orchestern, u.a. dem Korean Symphony Orchestra, dem RSO Stuttgart, dem Orchester des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, an der Oper Frankfurt und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Seit 2008 ist sie als Soloharfenistin beim Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern engagiert.
Kurt Förster wurde in Würzburg geboren und begann sein Posaunenspiel bei Reinhold Matzula (Posaunist am Stadttheater Würzburg). Am Nürnberger Meistersingerkonservatorium studierte er dann bei Silvan Koopmann Orchestermusik und setzte sein Studium bei Paul Schreckenberger an der Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim fort. 1990 – noch während der Studienzeit – wurde er Soloposaunist am Philharmonischen Orchester Gießen. Als Gast ist er u.a. beim RSO Frankfurt, RSO Saarbrücken, RSB Berlin, beim "ensemble modern", bei den Düsseldorfer Philharmonikern und an der Oper Frankfurt zu hören. Neben seiner Orchestertätigkeit tritt er immer wieder bei Kammerkonzerten in Erscheinung. Kurt Förster spielt seit 1990 beim Festspielorchester Bayreuth und ist Mitglied im Posaunenquartett "Bayreuther Backstage".
Die Konzertfolge erweitert die seit 1986 ›im Tal‹ Hasselbach stattfindende interdisziplinäre Öffentlichkeitsarbeit des Künstlers Erwin Wortelkamp.
|
|
|